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Dreisber Dorfnachrichten 2012 2003 • 2004 • 2005 • 2006 • 2007
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2010 • 2011 Liebe Dreisber, Auch in 2011 ist es mir nicht immer
gelungen, interessante Angelegenheiten in und von Dreis-Tiefenbach hier zu
veröffentlichen, soweit ich sie verfolgen konnte. Aus zeitlichen Gründen
konnte ich und kann auch nicht dem immer nachkommen oder Interessantes
gleich ausfindig machen. Seit dem Eintritt in den Ruhestand zum Sommer 2010
habe ich zwar keine
speziellen Verpflichtungen mehr, doch ist es eher ein "Unruhe-Stand": Im Rahmen der Möglichkeiten
bin ich weiterhin als freier Journalist, und (in Teilzeit angestellter) Fahrradkurier tätig.
Hinzu kommen noch meine vielen Freizeit-Aktivitäten und
Vereinsmitgliedschaften. Dreis-Tiefenbach wird der Meinung vieler nach mehr und mehr "verschlimmbessert". Mit dem Haus Stutte wurde im Einkaufszentrum eines der letzten älteren Häuser abgerissen, um weiteren Supermärkten zu weichen. Dadurch verlor unser Ort endgültig seine bauliche Mitte. .Die langen Ladenöffnungszeiten sind nach wie vor fragwürdig und führen nur zu noch mehr starker Belastung und Freizeitberaubung des Verkaufspersonals. Wer z. B. nur samstagabends einkaufen kann oder will, schafft dies m. E. auch nicht zu anderen Zeiten. Was die verkehrstechnische Entwicklung
in Dreisbe anbetrifft, erleben wir in einigen Jahren den totalen Super-GAU.
Eine Umgehungsstraße hätte schon längst gebaut werden müssen (Die Schweizer
z. B. hätten den Ort schon längst unter- tunnelt). Um den Ortskern etwas zu
entlasten, sollte jede (körperlich dazu fähige) Person, die sich zum Einkaufen begibt, so weit wie
möglich auf das Fahrrad umsteigen, um unser Dorf mit weniger Abgasen zu
belasten. Das geht wirklich; allerdings fehlen an vielen Plätzen
Fahrradständer. Seit der Vergrößerung des Einkaufszentrum ist die Belastung
mit Autoverkehr noch viel schlimmer geworden. Zurück zur Natur will jeder -
aber niemand zu Fuß (oder mal mit dem Fahrrad). Unser Einkaufszentrum ist
bequem durch die verkehrsberuhigte Bismarckstraße zu erreichen, somit auch
gut mit dem Fahrrad. Das Befahren der stark belasteten B62 im Ortszentrum
mit dem Fahrrad sollten allerdings nur sehr geübte und trainierte Radfahrer
unternehmen; weniger Geübten ist ausdrücklich davon abzuraten! Wie kommt man am besten zur "Alten
Burg"? Hans-Gerhard Maiwald |
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