Dreis-Tiefenbach - Ort der "unbegrenzten Möglichkeiten"

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"Ein starkes Stück Dreis-Tiefenbach" - so war eine Tafel bis vor einige Zeit am Ortseingang "Alte Burg" (hinter der so genannten Fischer-Kurve) zu lesen. Ein "starkes Stück" war Dreisbe in der Tat schon immer; zumindest was dort so alles passierte und auch noch passiert. Dieser Artikel hier ist nur ein Teil davon: ein weiterer Fall wären vielmehr die kaputten Gehwege vor allem im Ortsteil "Alte Burg" (was allerdings schon vor dem letzten strengen Winter der Fall war). Inzwischen wurde die besagte Tafel abmontiert - und das ist wohl auch besser so ... Als freier Mitarbeiter
einer Tageszeitung ist das gegenläufige Verfassen eines Leserbriefes (was
übrigens auf sachliche Art gemacht wurde) in der Praxis ein gewisses
Problem und etwas unüblich, weil dadurch evtl, zwei verschiedene Fronten
aufeinander prallen. Ich habe ihn jedenfalls schon mal verfasst; was
daraus wird - ob nun ein weiterer Artikel oder was auch immer - bleibt
abzuwarten. |
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Mehr das Fahrrad benutzen und mal zu Fuß gehen Mit einiger Verwunderung habe ich den Artikel „Poller geraten zur Streitsache“ (SZ vom 24. April) gelesen. Das sieht Dreisbe wieder einmal ähnlich! Ich kann es beim besten Willen nicht nachvollziehen, wieso sich 28 Anwohner und Geschäftsleute der Martin-Luther-Straße (Luther würde sich übrigens im Grab umdrehen) vom Zentrum, das gerade mal einen Steinwurf entfernt liegt, „abgeschnitten“ fühlen. Warum muss eigentlich alles auf die Bequemlichkeit der Autofahrer ausgerichtet werden? Ich habe leider den Eindruck, dass einige Dreisber am liebsten mit ihrem Gefährt bis vor die Ladenkassen fahren würden! So ist im Umkreis des Parkplatzes zu beobachten, dass selbst bei dessen starker Belegung, z. B. neben den Glas-Containern, etliche Stellflächen frei sind. Man müsste halt nur mal ein paar Schritte mehr zu Fuß gehen und seinen Einkaufswagen ein paar Meter weiterschieben. Ach ja – wie wäre es eigentlich damit, für kleinere Einkäufe mal das Fahrrad zu benutzen, wenn man nicht gerade körperlich gehandicapt bzw. in der ganz bergigen Region von Dreis-Tiefenbach ansässig ist? Ich bin ein 62-jähriger Rentner und dennoch an manchen Tagen bis zu 90 km gewerblich als Fahrradkurier unterwegs. Bei jedem Wetter, versteht sich, z. T. auch mit schwer beladenem Fahrradanhänger. Dies handhabe ich auch für eigene Einkäufe in Dreisbe so; mein Auto brauche ich dazu nicht, weil ich lieber einen Parkplatz für diejenigen freihalten möchte, die wirklich einen benötigen. Zudem hält Radfahren fit und kostet auch keinen Sprit. Mit dem Fahrrad übrigens kann man doch prima zwischen den strittigen Pollern und Pflanzkübeln durchfahren und jederzeit auch durch die für den motorisierten Durchgangsverkehr gesperrte Bismarckstraße radeln. Manche würden zudem gerne mehr das Fahrrad benutzen, wenn es im Dreisber Einkaufszentrum vernünftige Fahrrad-Abstellanlagen – so wie in Netphen – gäbe. Die zwar gut gemeinte Anlage beim ALDI-Markt ist wegen meist davor parkender Autos schlecht zugänglich und ermöglicht auch kein sicheres Anschließen der Fahrräder. Herr Jüngst ist m. E. ein wenig zu optimistisch, wenn er keine Beeinträchtigung durch Öffnung einer dritten Zufahrt zum Kundenparkplatz sieht. Ich weise darauf hin, dass auch diese Zufahrt sehr unübersichtlich ist und Konflikte zwischen Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern vorprogrammiert sind, sollte sie wirklich geöffnet werden. Haben wir diesbezüglich nicht in Dreisbe schon genug Probleme? Liebe Dreis-Tiefenbacher Geschäftsleute, auch Radfahrer und Fußgänger sind eure Kunden, auch wenn sie weniger einkaufen und dafür mal öfters kommen. Geht das nicht mit ein bisschen mehr Gemeinsinn? Umweltschutz fängt beim Verhalten eines jeden selber an und man kann dafür nicht immer nur die Kommunen verantwortlich machen! Hans-Gerhard Maiwald, Dreis-Tiefenbach, Siegstraße 13 |