|
Durchgeknallter, fieser
Bauarbeiter greift unschuldigen Radfahrer an!
Fahrradfahren schont die
Umwelt, benötigt keinen horrend teuren Sprit, verursacht keinen Dreck und
erspart Unmengen an Kraftstoff. Diese Erkenntnis hat der Webmaster dieser
Dreisber Internet-Seite schon lange gemacht und nutzt für Besorgungen im
so sagenhaften Dreisber Einkaufszentrum schon lange das Fahrrad, soweit
das Einkaufsgut noch damit transportiert werden kann. Zumal es
auch keinen Platz braucht und überall abgestellt werden kann.
Unlängst fuhr er das kurze Stück vom REWE- zum ALDI-Markt. Den dazwischen liegenden
Fahrstreifen waren Bauarbeiter des Bauunternehmens Otto Quast gerade am
Teeren und hatten ihn abgesperrt. Rechts daneben (nicht innerhalb dieser
Absperrung!) konnte man allerdings mit einem Fahrrad noch mühelos
vorbeifahren. Der Webmaster tat's, niemand wurde behindert oder gestört
oder irgend etwas berührt oder beschädigt.
"Du Arschloch", ruft ein dicker Bauarbeiter hinter ihm her; der so
Betitelte dreht sich belustigt um und zeigt dem Arbeiter den berühmten
Vogel. Danach stellt der Webmaster sein Rad vor der Sparkasse ab und will
es anschließen. Plötzlich springt besagter Bauarbeiter auf ihn zu und
fasst ihn am Kragen. "Loslassen, aber schnell!", sagt der Webmaster. Der
Bauarbeiter lässt nicht los, woraufhin der Webmaster ihm einen leichten
Schlag mit dem Spiralkabelschloss, das er gerade in der Hand hält, auf die
Schulter gibt. Der Bauarbeiter keift weiter: "Du glaubst wohl, wenn wir
abgesperrt haben und du kommst mit dem Rad durch, dürftest du da fahren!"
Der Webmaster erwidert: "Halt die Klappe, du Fahrradmuffel!". Als dann
Passanten zusammenlaufen und und die Kollegen des Bauarbeiters diesen
zurückpfeifen, lässt er von dem Radfahrer ab.
Wildwest-Methoden in Dreis-Tiefenbach, so könnte man zitieren. Fassen wir
nun den Tatbestand einmal zusammen:
-
Neben dem mit einem
rotweißen Absperrband gekennzeichneten Abschnitt war zum einen genügend
Platz, um mit einem Fahrrad locker daran vorbeizufahren. Der gerade
frisch geteerte Bereich wurde überhaupt nicht berührt; die Vorbeifahrt
also nicht verhältnismäßig.
-
Die Bezeichnung "Du
Arschloch" war daher eindeutig eine Beleidigung, woraufhin reflexartig
dem Arbeiter der Vogel gezeigt wurde. Streng genommen war dieses zwar auch
widrig, aber wohl verständlich.
-
Den Radfahrer am Kragen
zu fassen, war jedoch eindeutig ein persönlicher Angriff, auf den Klage
hätte erhoben werden können. Doch sollte man es soweit kommen lassen?
Tja - Radfahrer brauchen
nun mal weniger Platz wie Autos, und man sollte u. a. im Dreisber
Einkaufsmarkt ob der chao-. tischen Umstände über alle froh sein, die das
Fahrrad nutzen.
Ach ja - ehe es vergessen wird: Jener Bauarbeiter gehört dem
Bauunternehmen Otto Quast an, dass sich als "christliches" Unternehmen
versteht. Dieses steht übrigens in Kooperation mit der "Freien
christlichen Schule" ... Merkwürdig irgendwie - nicht wahr??
Dies scheint man in Dreisbe immer noch nicht kapiert zu haben, so dass
eine riesige Blechlawine auch weiterhin das Einkaufszentrum
verstopfen wird! |